Genossenschaftskultur
Was Genossenschaftskultur ausmacht, warum sie kein Luxus ist – und wie wir sie stärken.
Genossenschaftskultur ist kein abstraktes Ideal. Sie entscheidet im Alltag darüber, ob Mitglieder wirklich mitgestalten können oder ob Beteiligung nur auf dem Papier existiert.
Wie transparent sind Informationen, Entscheidungen und Zahlen?
Welche Wege gibt es, Kritik einzubringen – und was passiert dann?
Wird der Förderzweck bei Strategie und Wachstum ernst genommen?
Wie werden Macht, Verantwortung und Kontrolle in den Organen austariert?
Woraus Genossenschaftskultur besteht
Werte und Leitbilder
Demokratie, Selbsthilfe, Solidarität und Verantwortung sind nur dann wirksam, wenn sie Entscheidungen leiten – nicht nur Broschüren.
Strukturen und Verfahren
Satzung, Wahl- und Informationsprozesse, Gremienarbeit, digitale Beteiligung, Protokolle, Beschwerdewege: Hier wird Kultur praktisch.
Haltung und Verhalten
Ob Kritik willkommen ist, ob Fehler offen angesprochen werden können, ob Rechenschaft selbstverständlich ist – das sind kulturelle Signale, die Vertrauen aufbauen oder zerstören.
Geschichte und Identität
Wie erzählt sich die Genossenschaft selbst? Als Gemeinschaft mit Auftrag – oder als reine Erfolgsstory? Die Erzählung prägt Verhalten.
